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Missionsbasar der Pfarrei Pax Christi in St. Joseph

Basar, Tombola, Flohmarkt und Produkte des Weltladens im Ägidienhaus – Aktion „Rote Hand“ gegen Kindersoldaten

Am Samstag, 25. März von 15 bis 18 Uhr und am Sonntag, 26. März von 10 bis 18 Uhr findet in St. Joseph der Missionsbasar statt. Im Ägidienhaus gibt es einen Basar, eine Tombola, Kaffee und Kuchen, einen Flohmarkt und Verkauf von Kunstgewerbe und Produkten aus dem Weltladen. Nach dem Vorabendgottesdienst am Samstag um 18 Uhr in St. Joseph hält Adama Diallo, Misereror-Gast aus Burkina Faso, einen Vortrag über die Lebensbedingungen der Bauern und Hirten in seinem Land. Anschließend besteht die Möglichkeit zum Austausch.

Adama Diallo ist Präsident des Dachverbandes der Kleinmolkereien in Burkina Faso. Er setzt sich für die Stärkung der lokalen Milch ein und berichtet über die Lebensbedingungen der Bauern und Hirten in seinem Land und freut sich über einen Dialog über faire Milch in Deutschland und weltweit. Meldungen vom Überlebenskampf der Milchbauern in Deutschland aufgrund von Dumping-Preisen schreckten im letzten Jahr die Öffentlichkeit auf. In Burkina Faso bedroht Milchpulver aus Europa die Existenz vieler Viehhirten. In dem afrikanischen Land ist Tierhaltung nicht nur ein Beruf, sondern die Lebensform eines Drittels der Bevölkerung.

 

Am Sonntag ist um 10.30 Uhr Gottesdienst mit Dompfarrer Matthias Bender und anschließendem Dampfnudelessen. Am Ende des Gottesdienstes führt der „Verein Zwanzig10“ ein Hip-Hop-Stück zur Unterstützung der „Aktion Rote Hand“ gegen die Rekrutierung von Kindersoldaten auf. Jugendliche in aller Welt engagieren sich gegen den Missbrauch von Kindern in Kriegen als Kindersoldaten. Die „Aktion Rote Hand“ entstand in Deutschland 2003 und breitete sich schnell international aus. Das Symbol für den Protest gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten sind rote Handabdrücke. Die gesammelten roten Hände werden dann an Politiker weitergegeben, die die roten Hände dann über Berlin nach Brüssel und von Brüssel nach New York wandern lassen. Unterstützt wird die Aktion inzwischen von der Aktion Weißes Friedensband, amnesty international, Jugendrotkreuz, Kindernothilfe, missio, Netzwerk Afrika Deutschland, Plan International, terre des hommes, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, World Vision und UNICEF.