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Paulus und die Juden

Michael Theobald spricht am 5. März über den Römerbrief im Spiegel der alten und neuen Einheitsübersetzung

Paulus äußert sich mehrfach in seinen Briefen zu den Juden, die sich nicht zum Evangelium bekehrten. Nach seiner harschen Polemik im 1. Thessalonicherbrief entwickelt er im Römerbrief, seinem letzten Schreiben, eine ausgewogene, wohldurchdachte Israel-Theologie. Die Konzilserklärung zum Verhältnis der Kirche zu den Juden (Nostra Aetate Nr. 4), die dem christlichen Antisemitismus den Boden entzog, führte zu einer regelrechten Wiederentdeckung von Röm 9-11. Der Vortrag erläutert anhand ausgewählter Beispiele aus der Alten und Neuen Einheitsübersetzung die Fortschritte, die das Verständnis gerade dieser drei Kapitel des Briefes in den letzten Jahrzehnten gemacht hat.

Michael Theobald arbeitete an der Revision der Einheitsübersetzung mit. Bis zu seiner Emeritierung 2016 war er Professor für Neues Testament in Tübingen. Er ist Vorsitzender des Katholischen Bibelwerks e. V. in Stuttgart.

Ort: Friedrich-Spee-Haus, Edith-Stein-Platz 7

Zeit: 5. März 2020, 19:30 Uhr

Kostenbeitrag: 5 €

Um Anmeldung wird gebeten.

Eine Veranstaltung des Forums Katholische Akademie, einer Kooperation von Katholischer Erwachsenenbildung, Heinrich-Pesch-Haus und Dompfarrei Pax Christi.

Information/Anmeldung:
KEB – Tel. 06232 102-180
HPH – Tel. 0621 5999-162