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Newsletter der Pfarrei Pax Christi diesen Freitag neu!

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Liebe Leserinnnen und Leser unseres Newsletters, liebe Mitglieder der Pfarrei Pax Christi,

Seit zwei Wochen bin ich nun als Kaplan der Pfarrei tätig und freue mich, jetzt auch im Newsletter ein paar Zeilen schreiben zu können. Die Arbeit in der Pfarrei und die Begegnungen mit Ihnen machen mir große Freude und ich erfahre neu, was mein Dienst als Priester bedeutet.

Gleichzeitig kann ich mir vorstellen, dass es gar nicht so einfach für Sie ist, sich alle zwei oder drei Jahre an einen neuen Kaplan gewöhnen zu müssen. Jeder Kaplan ist ja anders und setzt unterschiedliche Akzente. Nicht jeder Kaplan führt die Projekte so fort, wie sie sein Vorgänger angefangen hat. Sicherlich nehmen Sie dies auch manchmal schmerzlich wahr.

Die entscheidende Frage für mich ist: Was bleibt – auch von einem Kaplan, der nach ein paar Jahren weiterzieht? Für mich war in dieser Frage die Erfahrung des Anfangs entscheidend. Diese ersten Tage in der Pfarrei Pax Christi sind geprägt von Begegnungen und es entwickeln sich Beziehungen. Nicht nur die Beziehung mit uns Hauptamtlichen ist mir aufgefallen. Beeindruckt haben mich vor allem die Beziehungen der Menschen untereinander.

Ich habe gemerkt: Diese Kontakte, die Beziehungen sind letztlich das, was bleibt. Sie sind unabhängig von Stellenwechseln und Pfarreistrukturen. Darum sind die Beziehungen von uns Christen die Zukunft der Kirche. Die Beziehungen, die wir untereinander haben, sind im Letzten ein Bild für Gott selbst: Der dreifaltige Gott selbst ist in sich Beziehung. Wir sind hineingeschaffen in diesen Gott, der Beziehung ist. Wir sind geschaffen für die Beziehung zu unseren Mitmenschen. Sie bleibt, weil Gott sie schon in uns grundgelegt hat und bekommt dadurch sozusagen eine Dimension, die in die Ewigkeit Gottes reicht.

Im Umkehrschluss hat das auch Konsequenzen für mich: was von meinem Wirken bleibt, sind die Beziehungen. Deswegen sehe ich meine Arbeit hier in der Pfarrei in erster Linie als Beziehungsarbeit. Es geht mir um Beziehungen der Menschen untereinander und ihre Beziehung zu Gott. So will ich mit meinem Wirken beitragen zu diesen Beziehungen und ein kleiner „Brückenbauer“ sein: zwischen uns Menschen und zu Gott hin. In diesem Sinn freue ich mich auf unsere Begegnungen und sende Ihnen herzliche Segenswünsche,

Ihr Kaplan Maximilian Brandt.

 

Newsletter Pax Christi 20/2020