Es ist kein Zufall, dass sich Christen oder Angehörige anderer Religionen in ihren Wertüberzeugungen hinterfragt fühlen, wenn man über die Freigabe der Tötung auf Verlangen oder die Suizidbeihilfe bei alten und sterbenden Menschen diskutiert. Viele religiöse Menschen anerkennen die Begrenztheit ihrer Existenz. Sie können das Leben zugleich als etwas Gegebenes, aber auch als Aufgabe verstehen. Die Annahme der Begrenztheit des Lebens und das Ringen mit der Herausforderung des Sterbens können die Voraussetzung dafür bilden, auch am Lebensende die Balance zwischen Loslassen und Gestaltung zu finden.
Der Vortrag stellt Aussagen über das Sterben vor und reflektiert die darin enthaltenen Wertvorstellungen aus der Perspektive der theologischen Ethik.
Dipl.-Theol. Dr. Jonas Pavelka arbeitet im Heinrich Pesch Haus als Bildungsreferent für Ethik in Medizin und Pflege im Zentrum für Ethik, Führung und Organisationsentwicklung im Gesundheitswesen (ZEFOG).
Kosten: 5 €
Ort: Kirche St. Bernhard, Chez Bernard (Saal im Erdgeschoss)
Veranstaltung des Forums Katholische Akademie
Verantwortlich: Erhard Steiger (Katholische Erwachsenenbildung), Bernhard Kaas (Pfarreirat der Dompfarrei Pax Christi) und Ulrike Gentner (Heinrich-Pesch-Haus, Ludwigshafen)
Information/Anmeldung:
KEB – Tel. 06232 102-180
HPH – Tel. 0621 5999-162