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200 Jahre Bistum Speyer – Restauration und Innovation

Aus Anlass des 200-jährige Jubiläums der Neugründung des Bistums Speyer lädt das Bistum Speyer am 16. Mai zu einem Festvortrag in den Historischen Ratssaal ein (Maximilianstr. 12). Den Vortrag hält der Regensburger Kirchenhistoriker Prof. Dr. Klaus Unterburger.

Klaus Unterburger

Wie kaum ein anderes Bistum musste sich die 1817 wieder errichtete Diözese Speyer neu erfinden. Sie umfasste im Vergleich zum alten Fürstbistum ganz neue Gebiete mit unterschiedlichen Traditionen. Seit der französischen Revolution galten der moderne Zweifel und erste Wellen der Entchristlichung als große Gefahr, auf die reagiert werden musste. Seelsorge musste sich neu erfinden. Vieles, was wir als traditionell katholisch betrachten, erweist sich als eine Innovation des 19. Jahrhunderts. Der Vortrag möchte diese Prozesse analysieren und so auch die Grundlage für ein besseres Verständnis für die Umbruchsprozesse der Gegenwart liefern.

Prof. Dr. Klaus Unterburger, Jahrgang 1971, lehrt Mittlere und Neue Kirchengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Regensburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Kirchengeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, die Theologiegeschichte seit dem Spätmittelalter, die Geschichte der Kirchenverfassung und die Ordensgeschichte.

Den musikalischen Rahmen gestaltet die Dommusik. Der Eintritt ist frei.

Information/Anmeldung

KEB Diözese Speyer: Telefon 06232 102-180 | kebbistum-speyerde

Katholische Akademie Rhein-Neckar: Telefon 0621 5999-162 | infohph.kircheorg 

Der Vortrag findet im Rahmen des Forums Katholische Akademie statt, einer Kooperation der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Speyer, der Katholischen Akademie Rhein-Neckar im Heinrich-Pesch-Haus in Ludwigshafen und der Dompfarrei Pax Christi.