Auf einen Blick
Nach nicht ganz einem Jahr hat die neue große Pfarrei aller Speyerer Katholiken ein grafisches Erkennungszeichen. Nach dem Wunsch der Verantwortlichen soll es den Prozess des Zusammenwachsens unterstützen und nach innen und außen deutlich machen, dass die fünf Speyerer Gemeinden zusammengehören.
Das Logo besteht aus einem Bildelement und dem Text. Grafiker sprechen von der Bild- und der Textmarke. In der Textmarke tritt der Name der Pfarrei durch die kräftigere Strichstärke hervor: PAX CHRISTI – der Friede Christi. Auch die Bildmarke stellt den Bezug zum Pfarreinamen her. Die griechischen Buchstaben Chi (X) und Rho (P) bilden das Christusmonogramm, die Anfangsbuchstaben von „Christus“. Mit dem kleinen Bistumswappen hat das Logo noch eine zweite Bildmarke. Es verdeutlicht die Zugehörigkeit zum Bistum Speyer.
Bernhard Kaas, Vorsitzender des Pfarreirats, weist auf weitere Bedeutungen des Bildzeichens hin: „Die Balken der Buchstaben erscheinen als Aussparungen aus dem farbigen Hintergrund. Man kann an Wege denken, die zum Zentrum, zu Jesus Christus führen, der wiederum sagt: ‚Ich bin der Weg’ – der Weg zum Vater. Man kann darin auch Strahlen erkennen. ‚Ich bin das Licht der Welt’, sagt Jesus. Und zu seinen Jüngern, also zu uns: ‚Ihr seid das Licht der Welt’. Auch die fünf Gemeinden, aus denen die Pfarrei besteht und die ihre Vielfalt ausmachen, kann man im Logo finden. An fünf Stellen öffnet sich die Hintergrundfläche. Nicht die Abgrenzung wird betont, sondern die Öffnung. Christen sind wir nicht für uns, sondern für andere. “
Erstellt wurde das Logo von der Landauer Agentur Artell, die eng mit einem Arbeitskreis aus der Pfarrei zusammengearbeitet hat. Der Pfarreirat hat sich schon im Sommer für das neue Logo ausgesprochen. Mit dem Erscheinen des Weihnachtspfarrbriefes stellt es die Pfarrei jetzt der Öffentlichkeit vor. Dem Pfarrbrief liegt eine Weihnachtspostkarte mit dem Pfarreilogo als Aufkleber bei. Er wird um das erste Adventswochenende an alle Haushalte in Speyer verteilt, in denen Katholiken leben.