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Erinnern – Gedenken – Mahnen

In der Gedenkstunde am 25. Januar in der Synagoge Beit Shalom für die Opfer des NS-Regimes stehen dieses Jahr die Opfergruppen der „Asozialen“ und „Berufsverbrecher“ im Mittelpunkt.

Bild: Andrea Schreiber (ehem. Nikolaus-von-Weis-Gymnasium)

Jährlich zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 25. Januar findet in Speyer unter dem Motto „Erinnern – Gedenken – Mahnen“ eine Gedenkstunde mit Begleitprogramm statt.
2024 stehen die beiden Opfergruppen der sogenannten „Asozialen“ und „Berufsverbrecher“ thematisch im Mittelpunkt. Sie mussten in den Konzentrationslagern den schwarzen oder grünen Häftlingswinkel tragen. Beide Gruppen wurden erst im Jahr 2020 – 75 Jahre nach Kriegsende (!) – vom Deutschen Bundestag als Opfergruppen anerkannt.

Gemeinsam laden die Jüdische Kultusgemeinde der Rheinpfalz, die Stadt Speyer, die Deutsch-Israelische Gesellschaft, die Arbeitsstelle Frieden und Umwelt der Evangelischen Kirche der Pfalz und die Katholische Erwachsenenbildung des Bistums Speyer zur Veranstaltungsreihe ein.

Mitwirkende: Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler und Schüler*innen Speyerer Schulen

18–19 Uhr
Synagoge Beith-Schalom, Am Weidenberg 3

Begleitprogramm


Montag, 29.01.2024

Vortrag mit Prof. Dr. Gerhard Trabert: Am Rand der Gesellschaft – Armut und Gesundheit in Deutschland

Montag, 05.02.2024

Lesung mit Alfons L. Ims: Das Leben der Familie Ims in der Pfalz – Wie die Nazis aus einem Sozialfall eine „asoziale Großfamilie“ machten und diese zerschlugen