Ostern mit Leib und Seele feiern
Die Botschaft von der Auferstehung Jesu Christi soll den ganzen Menschen froh machen. Ausdruck der Freude ist seit jeher das gemeinsame Mahl. Darum sind Sie nach den Osternachtsgottesdiensten in St. Konrad, St. Otto und in St. Joseph herzlich eingeladen zusammenzubleiben, um miteinander zu essen und zu trinken. Auf die abendlichen Osternachtsfeiern in St. Konrad (Beginn: 20 Uhr) und in St. Otto (Beginn: 21 Uhr) folgt eine Agape-Feier. In St. Joseph ist die Gottesdienstgemeinde nach der morgendlichen Liturgie (Beginn: 5:30 Uhr) zum Frühstück eingeladen.
Domkapitular Franz Vogelgesang feiert in diesem Jahr wieder die Gottesdienste der drei heiligen Tage, Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern, mit der Gemeinde St. Konrad. Er weist darauf hin, dass alle drei Tage zusammengehören und wie ein Gottesdienst erlebt werden sollen. „Das Erleben kann noch durch sinnenfällige Zeichen gesteigert und fortgesetzt werden. Eine Möglichkeit wäre, zur Osternachtsfeier ein Körbchen mit österlichen Speisen zur Osterspeisensegnung mit in die Kirche zu bringen. In solch ein Körbchen gehört alles, worauf man eventuell in der Fastenzeit verzichtet hat, aber auch folgende Dinge, die traditionell hinein gehören: Eier, Schinken, Käse, Osterbrot – oder Kuchen, Wein. Ein Osterkörbchen kann schön geschmückt vor Beginn der Osternacht in den Altarraum gestellt werden. Zum Schluss der Feier werden die Speisen gesegnet. Ein herrlicher Brauch, der sagt: die österliche Freude geht den ganzen Menschen an – Leib und Seele, Körper und Geist und: Ostern stiftet Gemeinschaft in Glauben, Liebe und Hoffnung.”
Die Speisen können zum Osterfrühstück mit nach Hause genommen werden oder, wie das auch in St. Konrad möglich ist, in der Gemeinschaft der Mitfeiernden bei der Agape-Feier bzw. dem Osterfrühstück gegessen werden.
Osterspeisensegnungen sind prinzipiell in allen Ostergottesdiensten möglich, aber nicht überall üblich. Weisen Sie gegebenenfalls vor Beginn des Gottesdienstes den zelebrierenden Priester darauf hin, dass Sie ein Körbchen zur Segnung dabei haben.
Text: Bernhard Kaas, Bild: Commons.wikimedia.org / Sanok