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Eine besondere Form der Unterstützung

Bilder aus dem Nachlass der Künstlerin Ilse Barbig sollen helfen, die Bilder der Dreifaltigkeitskirche zu erhalten.

Ilse Barbigs Werk ist geprägt von der Liebe zur Natur. Die hat sie, inspiriert von Licht und Stimmung unterschiedlicher Tages- und Jahreszeiten, immer wieder neu abgebildet. Bei Wind und Wetter zog es die Künstlerin, die lange in Speyer gelebt und gearbeitet hat, nach draußen. Die Malutensilien im Gepäck, war sie meist mit dem Fahrrad unterwegs. So entstanden zahlreiche Landschaftsaquarelle, aber auch Ölgemälde. Zu Ilse Barbigs Motiven zählen darüberhinaus auch Stadtansichten und Menschen, die sie porträtierte.

Dem Bauverein der Dreifaltigkeitskirche wurden nun Bilder aus dem Nachlass der 2007 verstorbenen Malerin überlassen. Ihr Verkauf soll dazu beitragen, die Restaurierung unserer Kirche finanzieren zu können.

Wir wollen Ihnen die Kunst Ilse Barbigs am 1. Advent bei einem „Künstlerischen Adventskaffee“ in der Heiliggeistkirche vorstellen. In einem Vortrag erhalten Sie dabei Einblick in die Malerei Ilse Barbigs. Und Sie können die ausgestellten Bilder anschließend natürlich auch kaufen.

Wir laden Sie ganz herzlich ein zu einem kurzweiligen Nachmittag

Am 27.11. um 15.00h in der Heiliggeistkirche

Weitere Gelegenheit, ein Bild zu erwerben, ist an jedem Adventssonntag nach dem Gottesdienst

Informationen zu Person und Werk Ilse Barbigs

1924             am 16. April geboren in Heckelberg, Brandenburg

1942             Abitur, Malerei und Kunstgeschichte bei Annemarie Voigt

1943/44       Medizinstudium, Anatomiestudien

1945              Heirat mit dem späteren Oberstudienrat am Kaiserdomgymnasium in Speyer,
                       Friedrich Karl Barbig, in Bad Mergentheim

1946/47       Sprachstudien in Heidelberg

Anschließend Umzug nach Speyer

1951/54        Anfänge der Pleinair-Malerei

1955/57       „Schule des Sehens“ bei Oskar Kokoschka in Salzburg,

                      Maltechnik bei Toni Roth,

                      Teilnahme an Kollektivausstellungen in Salzburg

1957              Beginn der Porträtmalerei

1957-1977   Studienreisen nach Paris, Florenz, Hamburg, Kopenhagen, London,
                       Rom, Basel, Bern, Zürich und Madrid

Zwischen 1974 und 1999 wiederholte Einzelausstellungen, so z.B. auch in Speyer im Ägidienhaus und im Alten Stadtsaal

1994             Tod des Ehemannes Friedrich Karl Barbig

1997              Umzug nach Bad Dürkheim

2005 am 17. Januar stirbt Ilse Kate Ida Julie Barbig