„Da wohnt ein Sehnen tief in uns,
Aus Anlass des 500jährigen Reformationsjubiläums in diesem Jahr feierten die katholische Dompfarrei Pax Christi und die protestantische Gesamtkirchengemeinde am Samstag einen gemeinsamen Gottesdienst in St. Joseph. Den vielen Besuchern, die gekommen waren, liegt das Anliegen der Ökumene oft auch aus persönlicher Betroffenheit sehr am Herzen. Das Ehepaar Gundersdorff erzählte stellvertretend für viele von schwierigen Anfängen rund um die Eheschließung vor über 50 Jahren. Und noch heute gilt ihre Sehnsucht dem gemeinsamen Empfang der Kommunion in der Eucharistiefeier.
Dompfarrer Bender betonte die positive Beeinflussung der Konfessionen auf die jeweils andere, wie er auch persönlich mehrmals erfahren durfte.
Dekan Jäckle versicherte die Gläubigen in seiner Predigt über den großartigen Fischfang am See von Genezareth nach der Auferstehung Jesu des Grundvertrauens, das wir immer auf die Hilfe des Herrn haben dürfen.
Regina Mettlach, Reinhard Buchholz und Sigrid Sandmeier bekräftigten mit passenden Texten und Aussagen Werte und Hoffnung der Ökumene.
Kirchenmusikdirektor Robert Sattelberger an der Orgel und der Kirchen- und Motettenchor von St. Joseph unter Marie Theres Brand gaben ihr Bestes, um das Sehnen der Gemeinde herrlich klanggewaltig in die Höhen zu tragen.
Beim anschließenden Empfang labten die Gäste sich an einer köstlichen Kürbissuppe (Dank an alle Helfer!), deren Erlös wie auch die Kollekte den Projekten „Tafel“ und „Mahlzeit“ zugute kommen.