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Priester, Poet und mutiger Prophet

Gisela Singer gestaltet am 6. April einen Nachmittag zu Friedrich Spee von Langenfeld (1591–1635).

Denkmal in der Trierer Jesuitenkirche von W. Albermann (gestorben 1913). Foto: Stefan Kühn (CC BY-SA 3.0)

In Speyer gibt es in Domnähe das Friedrich-Spee-Haus, in dem in der Vergangenheit die Dommusik ihren Sitz hatte und das in Zukunft das Zentrale Pfarrbüro aufnehmen wird. 

Warum Friedrich Spee? Eine Begründung für die Namensgebung liegt wohl in seiner Zeit als Hochschullehrer für Religion und Philosophie am Jesuitenkolleg in Speyer, ziemlich nahe dem heutigen Speehaus, und in seiner Arbeit als Dichter und Komponisten in seinem Liederbüchlein „Die Trutznachtigall“. Viele Lieder daraus werden immer noch gerne in Gottesdiensten gesungen. Während dieser Zeit in Speyer schrieb Friedrich Spee Teile seiner brisanten Schrift „Cautio criminalis“, einer mutigen Anklage gegen den grassierenden Hexenwahn jener Jahrhunderte.

An diesem Nachmittag soll die Person des Jesuitenpaters Friedrich Spee in seinem geschichtlichen Umfeld, der Zeit der Konfessionalisierung und des Dreißigjährigen Krieges, bedacht werden.

Beginn: 14:30 Uhr

Ort: Ägidienhaus Speyer

Kosten: 2,– €

Eine Veranstaltung der KAB St. Joseph (Hilde Müller) in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung.