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Solidarität nicht kaputt sparen - Petition von Misereor

Bis zur Übergabe am 8. September zählt jede Unterschrift.

Mit großer Sorge sieht der "Ausschuss Eine Welt" der Pfarrei Pax Christi die geplanten weiteren Kürzungen der Bundesregierung bei der Entwicklungszusammenarbeit und bittet um Unterstützung der Petition von Misereor.

Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit verhindern

Während weltweit Millionen Menschen von Hunger, Armut, Konflikten und den Folgen der Klimakrise betroffen sind, wären weitere Kürzungen ein fatales Signal. Vor den Haushaltsentscheidungen wollen wir gemeinsam mit inzwischen mehr als 95.000 Menschen ein deutliches Zeichen setzen.

Deshalb kommt es gerade jetzt auf jede einzelne Stimme an. Denn je mehr Menschen hinter unserer Forderung stehen, desto stärker ist das Signal an die Politik, dass Menschen in Deutschland internationale Solidarität wollen, statt weiterer Kürzungen.

Bis zur Übergabe am 8. September zählt jede zusätzliche Unterschrift.

Petition

An: Bundeskanzler Merz, Finanzminister Klingbeil und die Fraktionsvorsitzenden Spahn (CDU/CSU) und Miersch (SPD):

Krisen und Konflikte spitzen sich weltweit zu. Millionen Menschen kämpfen gegen Hunger, Armut und die Folgen der Klimakrise – besonders Frauen und Kinder.

Trotzdem plant die Bundesregierung weitere Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit. Dabei wurde bereits massiv gekürzt, die Gelder für Nothilfe wurden in den letzten zwei Jahren sogar halbiert.

Diese Kürzungen treffen die Falschen. Humanitäre Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit retten Leben. Sie stärken Bildung, Gesundheit, Ernährungssicherheit und Einkommenschancen. Besonders wirksam sind sie dort, wo sie Ungleichheit abbauen und die Rechte von Frauen, Mädchen und anderen benachteiligten Gruppen gezielt stärken.

Wer hier spart, verschärft die Folgen von Krisen: Mehr Menschen hungern, Gesundheitsstationen schließen, Mädchen verlieren ihren Schulplatz und Familien ihre Lebensgrundlage.


Wir fordern Sie auf: Stoppen Sie die Kürzungen und investieren Sie in Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit!

Sparen Sie nicht bei denen, die unsere Solidarität am dringendsten brauchen. Stärken Sie Menschenrechte und Gleichberechtigung, damit Menschen Hunger, Armut und Abhängigkeiten überwinden können, Frauen selbst über ihr Leben entscheiden und Kinder überall eine Zukunft haben."

 

Zur Petition und weiteren Informationen: Misereor - mitmachen: "Solidarität nicht kaputtsparen!"

 

Bischöfliches Hilfswerk Misereor

Misereor ist das weltweit größte kirchliche Entwicklungshilfswerk. Es wurde 1958 von den katholischen Bischöfen in Deutschland auf Vorschlag des damaligen Kölner Kardinals Josef Frings als Aktion gegen Hunger und Krankheit in der Welt gegründet.

Der Name bezieht sich auf das im Markus-Evangelium überlieferte Jesuswort "Misereor super turbam" (Ich erbarme mich des Volkes). Sitz des Hilfswerks ist Aachen.

 

Text und Grafik: Misereor