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Gedanken zum neuen Jahr

Quelle: pxhere.com, CC0 Public Domain

Was wird das neue Jahr bringen?

Noch liegt das Jahr vor uns wie ein Buch mit vielen leeren Seiten. Wenn wir gemäß der Monate von zwölf Kapiteln ausgehen, könnten wir sagen: von Kapitel Eins (Januar) sind bereits mehr als 20 Seiten geschrieben. Diese Seiten können wir nicht mehr ändern, wir dürfen sie jedoch bedenken, erwägen und heilsame Schlüsse daraus ziehen.

Wenn wir uns darauf versteifen zu fragen, was uns die Zeit bringen wird, geraten wir vielleicht in eine Schieflage. Wir könnten allzu passiv werden und je nachdem bange darauf warten, was geschieht. Ein Mitbruder hat mir vor Wochen einen Satz geschenkt, der mitzubedenken sich lohnen wird. Er lautet: „Was ich gegeben habe, kann mir keiner nehmen.“ Im Blick auf die noch leeren Seiten meines Lebensbuches kann eine Veränderung stattfinden. Ich kann fragen: was will ich in diesem Jahr geben? Mich bewegt diese Frage. Sie lässt mich in der Selbstverantwortung wachsen. Vielleicht ist das auch eine Anregung für
uns alle?

Mit diesen Gedanken sende ich Ihnen, auch im Namen des Pastoral- und Sekretariatsteams und aller Gremien Grüße aus dem Pfarrbüro!

Ihr Dompfarrer Matthias Bender